Armut in der Schweiz
Mit grosser Regelmässigkeit wird dieses Thema vor allem am Anfang des Jahres aufgenommen, ohne meines Erachtens wirklich aussagekräftig zu sein. Eine Budgetberaterin hat nun endlich mal genauer definiert, was damit gemeint ist. Sie schreibt, dass es Leute gibt, die nur Aktionen kaufen, die ständig am Rechnen sind und trotz Budgeterstellung nicht mit ihrem Geld durchkommen.
Ihrer langjährigen Erfahrung kann ich nicht gut widersprechen, trotzdem kann ich mir immer noch nicht vorstellen, was denn genau dazu führt, dass man knapp rechnet und trotzdem nicht durchkommt - abgesehen vom Beispiel des Tagi vor zwei Wochen mit dieser Mutter, deren Alimente gekürzt wurden. Mütter arbeiten fast überall auf der Welt und haben es immer getan; Kinder haben müsste aus meiner Sicht kein Grund für Armut sein, aber nicht erwerbstätig sein ist sicher einer. Wer sagt denn immer, dass eine Mutter ausschliesslich für ihr Kind da sein muss, sonst nimmt dieses Schaden? All diese bürgerlichen Mutterverherrlicher sollen mal aufhören mit dem Schrott. In Spanien z.B. haben immer alle Frauen gearbeitet, da gabs gar nichts anderes, und trotzdem sind dort nicht alle Kinder gestört, im Gegenteil. Sie sind sogar meistens sozialer als bei uns. Was eher fehlt, ist eine billige Kinderbetreuung, damit die Mütter arbeiten gehen können und dazu gezwungen werden können.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass jemand, der Geld verdienen will, keine Gelegenheit dazu findet. Ich habe schon vor zwanzig Jahren als Studentin (und deshalb Ungelernte) immer irgendwas gearbeitet, nie musste ich das Geld zählen. Meine Ansprüche waren damals einfach tiefer, sowohl an meinen Lebenskomfort als auch an die Arbeit selber.
Wenn jemand also eine zu knappe Altersrente bekommt, sieht die Sache anders aus als bei den Müttern. Aber auch im Alter kann man noch etwas Sinnvolles beitragen und zu Geld kommen, ich persönlich mach mir da keine Gedanken. Ich stelle mir vor, dass ich im Alter zum Beispiel eine Pension haben werde. Denn Betten machen und WC putzen sollte ich auch im hohen Alter noch können. Aber in der Schweiz muss man das nicht mal! Man kann ja Ergänzungsleistungen beantragen! Also wo ist das Problem? Diese können natürlich nicht so üppig ausfallen, dass man nachher das Geld mit vollen Händen ausgeben kann, aber arm muss man ja dann nicht mehr sein.
Statt immer den Staat in die Pflicht nehmen zu wollen, wie es z.B. die Caritas nun tun will, sollte man probieren, die Leute zu motivieren, sich selbst zu helfen. Zustände wie in den USA wollen wir zwar alle nicht, aber ein wenig mehr amerikanische Einstellung zur Selbsthilfe würde nicht schaden.
Ihrer langjährigen Erfahrung kann ich nicht gut widersprechen, trotzdem kann ich mir immer noch nicht vorstellen, was denn genau dazu führt, dass man knapp rechnet und trotzdem nicht durchkommt - abgesehen vom Beispiel des Tagi vor zwei Wochen mit dieser Mutter, deren Alimente gekürzt wurden. Mütter arbeiten fast überall auf der Welt und haben es immer getan; Kinder haben müsste aus meiner Sicht kein Grund für Armut sein, aber nicht erwerbstätig sein ist sicher einer. Wer sagt denn immer, dass eine Mutter ausschliesslich für ihr Kind da sein muss, sonst nimmt dieses Schaden? All diese bürgerlichen Mutterverherrlicher sollen mal aufhören mit dem Schrott. In Spanien z.B. haben immer alle Frauen gearbeitet, da gabs gar nichts anderes, und trotzdem sind dort nicht alle Kinder gestört, im Gegenteil. Sie sind sogar meistens sozialer als bei uns. Was eher fehlt, ist eine billige Kinderbetreuung, damit die Mütter arbeiten gehen können und dazu gezwungen werden können.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass jemand, der Geld verdienen will, keine Gelegenheit dazu findet. Ich habe schon vor zwanzig Jahren als Studentin (und deshalb Ungelernte) immer irgendwas gearbeitet, nie musste ich das Geld zählen. Meine Ansprüche waren damals einfach tiefer, sowohl an meinen Lebenskomfort als auch an die Arbeit selber.
Wenn jemand also eine zu knappe Altersrente bekommt, sieht die Sache anders aus als bei den Müttern. Aber auch im Alter kann man noch etwas Sinnvolles beitragen und zu Geld kommen, ich persönlich mach mir da keine Gedanken. Ich stelle mir vor, dass ich im Alter zum Beispiel eine Pension haben werde. Denn Betten machen und WC putzen sollte ich auch im hohen Alter noch können. Aber in der Schweiz muss man das nicht mal! Man kann ja Ergänzungsleistungen beantragen! Also wo ist das Problem? Diese können natürlich nicht so üppig ausfallen, dass man nachher das Geld mit vollen Händen ausgeben kann, aber arm muss man ja dann nicht mehr sein.
Statt immer den Staat in die Pflicht nehmen zu wollen, wie es z.B. die Caritas nun tun will, sollte man probieren, die Leute zu motivieren, sich selbst zu helfen. Zustände wie in den USA wollen wir zwar alle nicht, aber ein wenig mehr amerikanische Einstellung zur Selbsthilfe würde nicht schaden.
sirano - 9. Jan, 23:24
