Sozialdemokraten
In letzter Zeit wurde viel darüber geschrieben, dass die Sozialdemokraten in ganz Europa Wahlen verlieren, letztes Wochenende auch in der Schweiz. Ich gehöre auch zu denen, die sie nicht mehr wählen. Der Grund liegt gemäss den Zeitungen am Unwillen, sich zu reformieren.
Nun, was soll man dazu sagen? Einerseits kann sich niemand mehr die Bähnler leisten, die in Frankreich mit 55 spätestens in Pension gehen, oder in Italien sogar noch früher. Auch in Deutschland streiken sie ja, jedoch müssen diese Leute einsehen: Sie sind nicht mehr finanzierbar! Dass es weh tut, zurückzukrebsen, kann jeder nachvollziehen, weshalb aber diese Einsicht fehlt, das kann niemand nachvollziehen. Ist doch nicht so schwer.
Amerikanische Verhältnisse will keiner, aber ein bisschen mehr Eigenverantwortung müsste doch zu verlangen sein. Man müsste das Volk allerdings in diese Richtung erziehen. Es will ja niemand den Kommunismus zurück, oder etwa doch? Waren die Leute dort glücklich und zufrieden, weil für sie gesorgt wurde? Braucht der Mensch eigentlich nur ein Nest, und dann ist alles gut? Braucht und will der Mensch gar keine Freiheiten, solange es ihm gut geht im Leben?
Egal wie, es ist nicht mehr finanzierbar, wenn der Staat sich um so viele Leute kümmern muss. Doch das Problem in Italien und Frankreich ist doch, dass die jungen Leute dort nicht aus der Misere rauskommen, wenn sie keine Jobs erhalten, die deutlich mehr als 1000 EUR bezahlen. Und das ist im Moment schon so, auch in Spanien übrigens. Wie soll man da mehr Eigenverantwortung entwickeln?
Was ich jedenfalls mal vorschlagen würde, ist, dass jeder Sozialhilfeempfänger etwas dafür tun muss, dass er Geld bekommt. Es gibt genug Arbeit für die Allgemeinheit, die niemand macht und die trotzdem getan werden müsste. Damit meine ich, dass die alleinerziehende Mutter, die nicht arbeiten kann, weil sie sich um die Kinder kümmern muss, und die keine Alimente bekommt, weil der Vater nicht zahlt, diese Frau würde dann in einer Krippe aushelfen (müssen), wo sie ihre Kinder mitnehmen könnte. Sie würde die (ausgebildete) Krippenleiterin nicht konkurrenzieren, sondern nur unterstützen. Der Handwerker, der nicht mehr auf dem Bau arbeiten kann und Invalidenrente erhält, dieser könnte (und müsste) stundenweise in einem Spital aushelfen, z.B. in der Küche oder im Lager, wo es leichte Arbeit gibt, die aber auch gemacht werden muss. Die über 50jährige Sekretärin, die keinen Job mehr findet, weil sie Mühe mit Computern hat, die kann jedenfalls mal ein paar Stunden täglich im örtlichen Altersheim aushelfen, und wenn es nur die Unterhaltung der Insassen ist, dafür hat das ausgebildete Personal keine Zeit mehr.
Jeder, der frühpensioniert wird, Invalidenrente bezieht oder Arbeitslosengeld, und erst recht jeder, der Sozialhilfe erhält, müsste dafür etwas tun. Das würde jedenfalls helfen, die Simulanten auszusortieren. Ich verstehe nicht, wieso sich niemand getraut, dieses Thema aufzunehmen. Die Mehrheit der Bevölkerung, die regulär arbeitet und die obigen Leistungen damit bezahlt, wäre sicher dafür.
Nun, was soll man dazu sagen? Einerseits kann sich niemand mehr die Bähnler leisten, die in Frankreich mit 55 spätestens in Pension gehen, oder in Italien sogar noch früher. Auch in Deutschland streiken sie ja, jedoch müssen diese Leute einsehen: Sie sind nicht mehr finanzierbar! Dass es weh tut, zurückzukrebsen, kann jeder nachvollziehen, weshalb aber diese Einsicht fehlt, das kann niemand nachvollziehen. Ist doch nicht so schwer.
Amerikanische Verhältnisse will keiner, aber ein bisschen mehr Eigenverantwortung müsste doch zu verlangen sein. Man müsste das Volk allerdings in diese Richtung erziehen. Es will ja niemand den Kommunismus zurück, oder etwa doch? Waren die Leute dort glücklich und zufrieden, weil für sie gesorgt wurde? Braucht der Mensch eigentlich nur ein Nest, und dann ist alles gut? Braucht und will der Mensch gar keine Freiheiten, solange es ihm gut geht im Leben?
Egal wie, es ist nicht mehr finanzierbar, wenn der Staat sich um so viele Leute kümmern muss. Doch das Problem in Italien und Frankreich ist doch, dass die jungen Leute dort nicht aus der Misere rauskommen, wenn sie keine Jobs erhalten, die deutlich mehr als 1000 EUR bezahlen. Und das ist im Moment schon so, auch in Spanien übrigens. Wie soll man da mehr Eigenverantwortung entwickeln?
Was ich jedenfalls mal vorschlagen würde, ist, dass jeder Sozialhilfeempfänger etwas dafür tun muss, dass er Geld bekommt. Es gibt genug Arbeit für die Allgemeinheit, die niemand macht und die trotzdem getan werden müsste. Damit meine ich, dass die alleinerziehende Mutter, die nicht arbeiten kann, weil sie sich um die Kinder kümmern muss, und die keine Alimente bekommt, weil der Vater nicht zahlt, diese Frau würde dann in einer Krippe aushelfen (müssen), wo sie ihre Kinder mitnehmen könnte. Sie würde die (ausgebildete) Krippenleiterin nicht konkurrenzieren, sondern nur unterstützen. Der Handwerker, der nicht mehr auf dem Bau arbeiten kann und Invalidenrente erhält, dieser könnte (und müsste) stundenweise in einem Spital aushelfen, z.B. in der Küche oder im Lager, wo es leichte Arbeit gibt, die aber auch gemacht werden muss. Die über 50jährige Sekretärin, die keinen Job mehr findet, weil sie Mühe mit Computern hat, die kann jedenfalls mal ein paar Stunden täglich im örtlichen Altersheim aushelfen, und wenn es nur die Unterhaltung der Insassen ist, dafür hat das ausgebildete Personal keine Zeit mehr.
Jeder, der frühpensioniert wird, Invalidenrente bezieht oder Arbeitslosengeld, und erst recht jeder, der Sozialhilfe erhält, müsste dafür etwas tun. Das würde jedenfalls helfen, die Simulanten auszusortieren. Ich verstehe nicht, wieso sich niemand getraut, dieses Thema aufzunehmen. Die Mehrheit der Bevölkerung, die regulär arbeitet und die obigen Leistungen damit bezahlt, wäre sicher dafür.
sirano - 16. Dez, 00:26
