Die Chinesen
Am frühen Morgen hat mich diese Woche ein Beitrag geweckt, den ich wegen der frühen Stunde nicht ganz mitbekommen habe, nur so viel: Der Interviewte zitierte einen offenbar allgemein anerkannten Satz "If you are not doing business in China, you are out of business" oder so ähnlich.
Das nervt mich langsam, das Theater um China und die Weltwirtschaft. Letztens durften wir erfahren, dass China Deutschland überholt hat. Dass die Konjunktur sich überhitzt. Ja, aber alle wissen, wie das die Chinesen machen: Mit Hilfe von Sklavenarbeit. Eigentlich ist das nicht unterstützenswert. Warum erheben wir in Europa und in den USA nicht einfach saftige Importzölle auf all den Schrott aus China, gefertigt unter menschenunwürdigen Bedingungen? Das verstehe ich wirklich nicht.
Gerade las ich, wie das Stadion für die Olympischen Spiele in Peking 2008 fertiggestellt wird. Die Arbeiter arbeiten in Schichten von 12 Stunden, 7 Tage die Woche, der Lohn beträgt ca. 190 sFr im Monat, davon werden noch Kost und Logis abgezogen. Die Arbeiter sind aus dem Norden, arme Bauern, die einige Missernten eingefahren hatten und ihr Glück in der Stadt suchten. Ausnützen einer Notlage, würde ich sagen! Kaum eine Chance für diese Menschen, ihr Glück zu finden.
Tja, und letzthin hat also eine deutsche Modefirma T-shirts bedrucken lassen mit dem Label "fuck you China", weil in China ihre Trendklamotten nachgeahmt wurden (sprich: gefälscht wurden) und zu viel tieferen Preisen abgesetzt wurden. Aber die hatten wohl nicht mit der Lawine von Protesten gerechnet. Tausende von Drohmails inkl. Morddrohungen gehen jeden Tag ein von patriotischen Chinesen, die sich in ihrer Ehre verletzt fühlen. Entschuldigung, da wird aber das Opfer zum Täter gemacht! Doch die Deutschen mussten tatsächlich beschwichtigen und sich entschuldigen. Hätte ich nie akzeptiert. Wir sind viel zu lieb zu den Chinesen. Ohne uns und unser grosses Verständnis für ihre Andersartigkeit wären sie nämlich kaum die Wirtschaftsmacht geworden, die sie jetzt sind (und die nur ein paar wenige Schamlose bereichert hat).
Ich muss zugeben, auch ich war der Meinung, dass der Wirtschaftsaufschwung dort automatisch eine demokratische Bewegung auslösen würde. Nun bin ich aber davon abgerückt. Ich glaube tatsächlich, dass die Elite in China schon weiss, wie das Volk weiterhin knechten und sich zu Diensten zu halten. Es wird keine Aenderung in der Gesellschaft geben, da die meisten Leute dort bitterarm bleiben werden, unter den Umweltzerstörungen leiden werden und ausgenützt, aber auch bedroht werden, sollten sie sich wehren.
China ist jedenfalls keine Wirtschaft, die wir bewundern sollten. Wir sollten sie eher verachten und ignorieren. Doch das geht ja nicht, denn auch bei uns wird mit chinesischen Billigprodukten Geld verdient. Es ist und bleibt einfach eine Tatsache, wenns ums Geld geht, dann geht die Moral flöten. Ueberall auf der Welt ist das so.
Das nervt mich langsam, das Theater um China und die Weltwirtschaft. Letztens durften wir erfahren, dass China Deutschland überholt hat. Dass die Konjunktur sich überhitzt. Ja, aber alle wissen, wie das die Chinesen machen: Mit Hilfe von Sklavenarbeit. Eigentlich ist das nicht unterstützenswert. Warum erheben wir in Europa und in den USA nicht einfach saftige Importzölle auf all den Schrott aus China, gefertigt unter menschenunwürdigen Bedingungen? Das verstehe ich wirklich nicht.
Gerade las ich, wie das Stadion für die Olympischen Spiele in Peking 2008 fertiggestellt wird. Die Arbeiter arbeiten in Schichten von 12 Stunden, 7 Tage die Woche, der Lohn beträgt ca. 190 sFr im Monat, davon werden noch Kost und Logis abgezogen. Die Arbeiter sind aus dem Norden, arme Bauern, die einige Missernten eingefahren hatten und ihr Glück in der Stadt suchten. Ausnützen einer Notlage, würde ich sagen! Kaum eine Chance für diese Menschen, ihr Glück zu finden.
Tja, und letzthin hat also eine deutsche Modefirma T-shirts bedrucken lassen mit dem Label "fuck you China", weil in China ihre Trendklamotten nachgeahmt wurden (sprich: gefälscht wurden) und zu viel tieferen Preisen abgesetzt wurden. Aber die hatten wohl nicht mit der Lawine von Protesten gerechnet. Tausende von Drohmails inkl. Morddrohungen gehen jeden Tag ein von patriotischen Chinesen, die sich in ihrer Ehre verletzt fühlen. Entschuldigung, da wird aber das Opfer zum Täter gemacht! Doch die Deutschen mussten tatsächlich beschwichtigen und sich entschuldigen. Hätte ich nie akzeptiert. Wir sind viel zu lieb zu den Chinesen. Ohne uns und unser grosses Verständnis für ihre Andersartigkeit wären sie nämlich kaum die Wirtschaftsmacht geworden, die sie jetzt sind (und die nur ein paar wenige Schamlose bereichert hat).
Ich muss zugeben, auch ich war der Meinung, dass der Wirtschaftsaufschwung dort automatisch eine demokratische Bewegung auslösen würde. Nun bin ich aber davon abgerückt. Ich glaube tatsächlich, dass die Elite in China schon weiss, wie das Volk weiterhin knechten und sich zu Diensten zu halten. Es wird keine Aenderung in der Gesellschaft geben, da die meisten Leute dort bitterarm bleiben werden, unter den Umweltzerstörungen leiden werden und ausgenützt, aber auch bedroht werden, sollten sie sich wehren.
China ist jedenfalls keine Wirtschaft, die wir bewundern sollten. Wir sollten sie eher verachten und ignorieren. Doch das geht ja nicht, denn auch bei uns wird mit chinesischen Billigprodukten Geld verdient. Es ist und bleibt einfach eine Tatsache, wenns ums Geld geht, dann geht die Moral flöten. Ueberall auf der Welt ist das so.
sirano - 16. Dez, 00:30
