Die Türkei und ihre kritischen Journalisten
Letzthin stand bei uns in der Zeitung ein grosser Hintergrundartikel, wo es um gefolterte Flüchtlinge im allgemeinen und das Schicksal einer Türkin im Besonderen ging. Diese Frau wohnt nun in Basel, und Teil ihrer Therapie ist, offen über das zu sprechen, was sie erlebt hat, und zwar ziemlich detailliert. Es war entsetzlich zu lesen und hat mich sehr betroffen gemacht.
Sie war also Journalistin, und zwar in Istambul, der modernsten Stadt in der Türkei, weltoffen, europäisch, was weiss ich, ich war nie dort. Die Polizei hatte ein Lokal mit Gewalt geschlossen und eine handvoll Leute protestierte dagegen, sie war dabei, um zu berichten. Sie wurde verhaftet und im Gefängnis gefoltert. Man demütigte sie dadurch, dass sie von allen Männern betatscht wurde, aber man schloss auch Elektroden an ihre Brustwarzen und Genitalien an und quälte sie so. Man spritzte sie kalt ab und liess sie im Durchzug an den Armen hängen, etc. Der Zweck der „Uebung“ war, sie gefügig zu machen und falsche Geständnisse zu erpressen. Hätte sie nachgegeben, wäre die Folter nur noch härter geworden, um noch mehr zu erpressen und sie ganz zu „brechen“. Sie hielt aber stand und wurde nach ein paar Tagen freigelassen. Sie muss wirklich stark sein, denn wie man nach so einem Erlebnis überhaupt noch in Ruhe leben und schlafen kann, ist mir ein Rätsel und übersteigt eindeutig meine Begriffsfähigkeit.
Ich bin froh, dass diese Frau nun mit der Familie in der Schweiz leben kann und offenbar zufrieden ist. Nicht zufrieden bin ich damit, dass es in der EU noch immer so viele Leute gibt, die finden, die Türkei sei ein valabler Beitrittskandidat. Dieses Land ist unterste Schublade, es gehört eindeutig nicht zu Europa, sondern zur dritten Welt wie der Rest des Nahen Ostens, wo Menschenrechte mit Füssen getreten werden. Vor allem kulturmässig ist doch offensichtlich, dass dieses Land nie und nimmer unseren Standard erfüllt! Ich befürchte, dass das mit dem Islam zu tun hat. Nenne mir mal jemand ein Land, wo die meisten Leute Muslime sind und aber Pressefreiheit und Individualrecht (zum Beispiel die Freiheit, homosexuell zu sein) herrschen! Nicht mal Malaysia, dieser versteckte Polizeistaat mit Todesstrafe, erfüllt diese Kriterien. Ich will nicht generell gegen irgendeine Religion wettern (so wie das bei uns gross Mode geworden ist). Ich finde ja jede Religion hinterwäldlerisch und rückständig. Aber der Islam ist ja mehr als eine Religion, es ist eine Kultur, eine Lebensweise. In dieser ist die Frau minderwertig und das Individuum der Gruppe untergeordnet. Das ist für mich absolut archaisch, und dementsprechend sind die Staaten regiert und aufgebaut, auch wenn es grosse Unterschiede gibt zwischen Indonesien und Saudi Arabien etwa oder Tunesien und der Türkei.
Das Schlimmste an der Geschichte mit der türkischen Journalistin ist, dass diese Geschichte anlässlich einer Ankündigung unseres Justizministers gedruckt wurde, der die Opferhilfe für Folteropfer kürzen möchte. Dieser Oberrassist von Bundesrat sollte mal ein wenig in ein türkisches Gefängnis gesteckt werden, wenn er wirklich so viel Mühe hat, sich vorzustellen, was andere jahrelang erdulden müssen! Mir jedenfalls hat der Bericht gereicht
Sie war also Journalistin, und zwar in Istambul, der modernsten Stadt in der Türkei, weltoffen, europäisch, was weiss ich, ich war nie dort. Die Polizei hatte ein Lokal mit Gewalt geschlossen und eine handvoll Leute protestierte dagegen, sie war dabei, um zu berichten. Sie wurde verhaftet und im Gefängnis gefoltert. Man demütigte sie dadurch, dass sie von allen Männern betatscht wurde, aber man schloss auch Elektroden an ihre Brustwarzen und Genitalien an und quälte sie so. Man spritzte sie kalt ab und liess sie im Durchzug an den Armen hängen, etc. Der Zweck der „Uebung“ war, sie gefügig zu machen und falsche Geständnisse zu erpressen. Hätte sie nachgegeben, wäre die Folter nur noch härter geworden, um noch mehr zu erpressen und sie ganz zu „brechen“. Sie hielt aber stand und wurde nach ein paar Tagen freigelassen. Sie muss wirklich stark sein, denn wie man nach so einem Erlebnis überhaupt noch in Ruhe leben und schlafen kann, ist mir ein Rätsel und übersteigt eindeutig meine Begriffsfähigkeit.
Ich bin froh, dass diese Frau nun mit der Familie in der Schweiz leben kann und offenbar zufrieden ist. Nicht zufrieden bin ich damit, dass es in der EU noch immer so viele Leute gibt, die finden, die Türkei sei ein valabler Beitrittskandidat. Dieses Land ist unterste Schublade, es gehört eindeutig nicht zu Europa, sondern zur dritten Welt wie der Rest des Nahen Ostens, wo Menschenrechte mit Füssen getreten werden. Vor allem kulturmässig ist doch offensichtlich, dass dieses Land nie und nimmer unseren Standard erfüllt! Ich befürchte, dass das mit dem Islam zu tun hat. Nenne mir mal jemand ein Land, wo die meisten Leute Muslime sind und aber Pressefreiheit und Individualrecht (zum Beispiel die Freiheit, homosexuell zu sein) herrschen! Nicht mal Malaysia, dieser versteckte Polizeistaat mit Todesstrafe, erfüllt diese Kriterien. Ich will nicht generell gegen irgendeine Religion wettern (so wie das bei uns gross Mode geworden ist). Ich finde ja jede Religion hinterwäldlerisch und rückständig. Aber der Islam ist ja mehr als eine Religion, es ist eine Kultur, eine Lebensweise. In dieser ist die Frau minderwertig und das Individuum der Gruppe untergeordnet. Das ist für mich absolut archaisch, und dementsprechend sind die Staaten regiert und aufgebaut, auch wenn es grosse Unterschiede gibt zwischen Indonesien und Saudi Arabien etwa oder Tunesien und der Türkei.
Das Schlimmste an der Geschichte mit der türkischen Journalistin ist, dass diese Geschichte anlässlich einer Ankündigung unseres Justizministers gedruckt wurde, der die Opferhilfe für Folteropfer kürzen möchte. Dieser Oberrassist von Bundesrat sollte mal ein wenig in ein türkisches Gefängnis gesteckt werden, wenn er wirklich so viel Mühe hat, sich vorzustellen, was andere jahrelang erdulden müssen! Mir jedenfalls hat der Bericht gereicht
sirano - 16. Dez, 00:33
