Klimasünder

In der Sonntagszeitung vom Juni 07 fand ich einen Artikel zur Weltrangliste der Klimaverschmutzer. Erster ist die USA mit 6 Mia t Kohlendioxid pro Jahr, zweiter ist China mit 5 Mia und dritter... Indonesien mit 3 Mia. Danch kommen Brasilien (2,3), Russland (1,7) und Indien (1,6)
Warum Indonesien? Weil dort im Grossen Stil Regenwälder durch Brandrodung zerstört werden. Es fehlen also in Zukunft die verbrannten Pflanzen, die CO2 würden aufnehmen und umwandeln könnten, und deren Verbrennung setzt sehr viele Schadstoffe frei. Vor allem Kleinbauern verbrennen Wald, um sich Ackerland zu verschaffen, auf dem teilweise das fragwürdig erzeugte Palmöl für Biotreibstoff produziert wird.
Ausserdem stand in der Zeitung von gestern, dass ein einziger Flug nach New York und zurück soviel Kohlendioxid pro Person erzeugt, als wenn diese Person etwa 10,000 km in einem Mittelklassewagen zurücklegen würde.
Ein anderer Artikel sagte, dass einer der grössen Luftverschmutzer die Schifffahrt sei und dass nur halb so viel Dreck in die Luft geblasen würde, wenn die Schiffe ihr Tempo um 20% drosseln würden.
Ich frage mich, warum wir noch atmen können. Oder ob es wirklich so schlimm steht? Wenn man all den Artikeln glauben möchte, sollten wir eigentlich schon zur Hälfte tot sein. Es ist frustrierend und lässt einen in Endzeitstimmung versinken.
Die Menschen mögen im Allgemeinen viel vertragen, das habe ich zur Genüge in der dritten Welt gesehen. Man kann an Strassen leben, die Tag und Nacht von stinkenden Lastwagen befahren werden, man kann in China neben einer stinkenden Fabrik mit unsauberem Trinkwasser leben, man kann in Indien einen Horrorjob in einer chemischen Produktionsstätte haben – und immer noch leben, wenn auch nicht so lang wie andere Menschen. Jawohl.
Meines Erachtens hat es einfach zu viel Menschen auf dieser Welt. Weniger Menschen machten weniger Dreck. Die Schuld ist also auf die Natur selber zurückzuführen, erstens, dass sie ein so intelligentes, aber doch nicht ZU intelligentes Wesen wie den Menschen entstehen liess, und zweitens, dass sie uns mit einer derartigen Fruchtbarkeit ausstattete. Es war unser Wettbewerbsvorteil, die Möglichkeit, jeden Monat schwanger zu werden. Nicht nur das, auch eine ausgemergelte, halb verhungerte Afrikanerin kann immer noch schwanger werden und das Kind erfolgreich zur Welt bringen! Bei vielen anderen Zuchttieren ein Ding der Unmöglichkeit.
Wie wäre es gewesen, wenn wir wie die Pferde nur einmal im Jahr aufnehmen könnten, und wenn wir es sogar steuern könnten, ob wir das wollen oder nicht? Wenn also die Kinder nicht einfach kämen? Es hätte viel viel weniger. Unsere Entwicklung hätte sich verlangsamt, wir wären jetzt wohl noch nicht so weit in der Technologie, aber es gäbe vielleicht 100 Millionen Menschen auf dem ganzen Planeten.
Aber was solls, es ist nicht so. Entweder verrecken wir alle, so wie die vielen Zeitungsartikel das insinuieren (Klimawandel ist im Moment in Mode), und zwar die Dritte Welt zuerst. Oder wir überleben es, bzw. die fittesten überleben, also die ohne Asthma, Allergien, die mit Zugang zu sauberem Trinkwasser und unverseuchtem Gemüse und Obst. Wir würden es nicht mal merken, wenn wir allein übrigbleiben würden. Mit dem Elend dieser Welt sind wir sowieso selten in Kontakt
Da schrieb ein Mitbürger aus Buchs St. Gallen folgendes in die Zeitung: „Seltsamerweise wird in den Diskussionen rund um den Klimawandel die entscheidende Frage ausgeklammert. Die Frage nämlich, ob es überhaupt möglich ist, das herrschende kapitalistische Wirtschaftssystem und das Ueberleben der Menschheit auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Diese Frage ist mit einem Nein zu beantworten. Grundprinzipien des kapitalistischen Systems sind Wachstum, Verwandlung einer immer grösseren Menge von Rohstoffen in eine immer grössere Menge von Waren, ein weltweit immer härterer Konkurrenzkampf zwischen Produktionsstandorten und Wirtschaftszentren, materielle Profitmaximierung auf Kosten von Mensch und Natur und der Zwang zu immer höherem Verbrauch von Energie und Rohstoffen.“
Und ich hab heute auch einen Leserbrief geschrieben, mal sehen, ob er es bis zur Publikation schafft! Es ging um mein tägliches Speiseeis, das ich nach jedem Mittagessen als Dessert esse. Dieses ist tatsächlich in Israel hergestellt worden. Man muss sich das mal vorstellen, Israel!!!! Dort ist es heiss, dort hat es wenig Milch (ist ja alles Wüste, muss ja alles bewässert werden), das ist weit, das muss transportiert werden und immer kühl lagern, gibts noch was Dümmeres??? Speiseeis, das man überall produzieren könnte, sogar hier in der Schweiz, wo es genug Milch hat und Maschinen, die bestimmt ohne Lohn arbeiten. Mich macht so was ratlos, aber auch wütend. Auf diese Art werden wir niemals lernen, sorgfältig mit den Rohstoffen und der Energie umzugehen. Kostenwahrheit wäre hier verlangt! Wenn nur die Transportkosten so hoch wären, wie sie sein müssten! Also solange es bei uns im Kiosk Eis gibt, was in Israel hergestellt worden ist und so weit gereist ist, solange kann man sich irgendwelche umweltschonendere Wirtschaft abschminken! Ich glaube, wir werden in Bausch und Bogen untergehen. Glücklicherweise werde ich bis dahin schon ein gewisses Alter erreicht haben und keine Probleme haben, das Zeitliche vorzeitig zu segnenDa schrieb ein Mitbürger aus Buchs St. Gallen folgendes in die Zeitung: „Seltsamerweise wird in den Diskussionen rund um den Klimawandel die entscheidende Frage ausgeklammert. Die Frage nämlich, ob es überhaupt möglich ist, das herrschende kapitalistische Wirtschaftssystem und das Ueberleben der Menschheit auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Diese Frage ist mit einem Nein zu beantworten. Grundprinzipien des kapitalistischen Systems sind Wachstum, Verwandlung einer immer grösseren Menge von Rohstoffen in eine immer grössere Menge von Waren, ein weltweit immer härterer Konkurrenzkampf zwischen Produktionsstandorten und Wirtschaftszentren, materielle Profitmaximierung auf Kosten von Mensch und Natur und der Zwang zu immer höherem Verbrauch von Energie und Rohstoffen.“
Und ich hab heute auch einen Leserbrief geschrieben, mal sehen, ob er es bis zur Publikation schafft! Es ging um mein tägliches Speiseeis, das ich nach jedem Mittagessen als Dessert esse. Dieses ist tatsächlich in Israel hergestellt worden. Man muss sich das mal vorstellen, Israel!!!! Dort ist es heiss, dort hat es wenig Milch (ist ja alles Wüste, muss ja alles bewässert werden), das ist weit, das muss transportiert werden und immer kühl lagern, gibts noch was Dümmeres??? Speiseeis, das man überall produzieren könnte, sogar hier in der Schweiz, wo es genug Milch hat und Maschinen, die bestimmt ohne Lohn arbeiten. Mich macht so was ratlos, aber auch wütend. Auf diese Art werden wir niemals lernen, sorgfältig mit den Rohstoffen und der Energie umzugehen. Kostenwahrheit wäre hier verlangt! Wenn nur die Transportkosten so hoch wären, wie sie sein müssten! Also solange es bei uns im Kiosk Eis gibt, was in Israel hergestellt worden ist und so weit gereist ist, solange kann man sich irgendwelche umweltschonendere Wirtschaft abschminken! Ich glaube, wir werden in Bausch und Bogen untergehen. Glücklicherweise werde ich bis dahin schon ein gewisses Alter erreicht haben und keine Probleme haben, das Zeitliche vorzeitig zu segnen

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