Der Tod als Teil des Lebens
Es gibt glaub ich keine Kultur unter Menschen, wo es akzeptiert ist, dass jemand freiwillig aus dem Leben scheiden will. Irgendwie ist das einfach nicht vorstellbar, dabei verstehe ich gar nicht, warum. Klar gibt es so Organisationen wie Exit, da muss man aber eine Reihe von Bedingungen erfüllen, man muss unheilbar krank sein, man muss grosse Schmerzen haben, man muss schon lange vorher Mitglied sein. Dann kann man nach endlosen Formalitäten ein Glas bekommen mit einer tödlichen Flüssigkeit.
Alle anderen, die genug haben und nicht mehr möchten, müssen den einsamen, gewaltsamen Weg wählen, entweder vor den Zug werfen, von der Brücke springen, einen Autounfall verursachen, Tabletten nehmen oder was auch immer. Anscheinend werfen sich täglich irgendwo Menschen vor den Zug.
Wie schön wäre es doch hingegen, wenn es eine Art Sterbehospiz gäbe, wo alle Lebensmüden hingehen könnten. Klar müsste man vielleicht zuerst ein Gespräch haben mit einem Psychologen, so wie die Frauen, die abtreiben wollen. Aber wenn dann der sterbewillige Mensch bei seinem Entscheid bleibt, sollte man das respektieren, warum auch nicht? Dann sollte diese Person um sich die von ihr ausgewählten Personen versammeln können, damit sie nicht allein sterben muss. In diesem trauten Kreis der liebsten Personen sollte man dann eine Tablette einnehmen können, mit der man sanft einschläft und das Herz dann aufhört zu schlagen.
Aber nein, das ist anscheinend völlig abwegig für die meisten Leute. Niemandem soll diese Fähigkeit zugetraut werden, für sich selber zu entscheiden. Leben bedeutet für alle das beste und höchste, und man muss es wie auch immer so lang wie möglich hinauszögern. Alte Leute bekommen noch Organtransplantationen und teuerste Medikamente, Behinderte und Schwerkranke hängen sich an alle möglichen Hilfsmittel, alles klammert sich völlig verkrampft ans Leben, egal wie dieses aussieht.
Und wehe, es kommt mal jemand völlig gesunder, junger mit Arbeit und Freunden und ohne Probleme auf die Idee, die Welt verlassen zu wollen und teilt das öffentlich mit. Da schreit alles Zeter und Mordio. Zuerst wird mal ein schlechtes Gewissen eingeimpft, von wegen ein Geschenk wegwerfen und so, und danach wird man zwangsweise eingewiesen in eine geschlossene psychiatrische Anstalt. Deshalb werden sich Leute mit solchen definitiven Plänen hüten, ihre Absicht kundzutun. Irgendwann mal sind sie einfach tot.
Denn die, die sich definitiv entschieden haben, machens auch wirklich .
Alle anderen, die genug haben und nicht mehr möchten, müssen den einsamen, gewaltsamen Weg wählen, entweder vor den Zug werfen, von der Brücke springen, einen Autounfall verursachen, Tabletten nehmen oder was auch immer. Anscheinend werfen sich täglich irgendwo Menschen vor den Zug.
Wie schön wäre es doch hingegen, wenn es eine Art Sterbehospiz gäbe, wo alle Lebensmüden hingehen könnten. Klar müsste man vielleicht zuerst ein Gespräch haben mit einem Psychologen, so wie die Frauen, die abtreiben wollen. Aber wenn dann der sterbewillige Mensch bei seinem Entscheid bleibt, sollte man das respektieren, warum auch nicht? Dann sollte diese Person um sich die von ihr ausgewählten Personen versammeln können, damit sie nicht allein sterben muss. In diesem trauten Kreis der liebsten Personen sollte man dann eine Tablette einnehmen können, mit der man sanft einschläft und das Herz dann aufhört zu schlagen.
Aber nein, das ist anscheinend völlig abwegig für die meisten Leute. Niemandem soll diese Fähigkeit zugetraut werden, für sich selber zu entscheiden. Leben bedeutet für alle das beste und höchste, und man muss es wie auch immer so lang wie möglich hinauszögern. Alte Leute bekommen noch Organtransplantationen und teuerste Medikamente, Behinderte und Schwerkranke hängen sich an alle möglichen Hilfsmittel, alles klammert sich völlig verkrampft ans Leben, egal wie dieses aussieht.
Und wehe, es kommt mal jemand völlig gesunder, junger mit Arbeit und Freunden und ohne Probleme auf die Idee, die Welt verlassen zu wollen und teilt das öffentlich mit. Da schreit alles Zeter und Mordio. Zuerst wird mal ein schlechtes Gewissen eingeimpft, von wegen ein Geschenk wegwerfen und so, und danach wird man zwangsweise eingewiesen in eine geschlossene psychiatrische Anstalt. Deshalb werden sich Leute mit solchen definitiven Plänen hüten, ihre Absicht kundzutun. Irgendwann mal sind sie einfach tot.
Denn die, die sich definitiv entschieden haben, machens auch wirklich .
sirano - 16. Dez, 00:52
