Ilisu Staudamm in der Türkei
Heute lese ich in der Zeitung, dass ein Bericht, von Deutschland, Oesterreich und der Schweiz in Auftrag gegeben, veröffentlicht wurde und weitgehend das bestätigt hat, was die als ewige Verhinderer und Nörgler verdammte Staudammgegner in allen drei Ländern immer gesagt haben, nämlich dass Leute ungerecht enteignet werden, dass die 55,000 Leute, die umsiedeln sollen, noch kein neues Land zur Verfügung haben, dass die 10,000 Jahre alte Felsenstadt zerstört werden soll, aber der Abtransport der wichtigsten Bauten noch nicht geplant ist, noch nicht mal eine Machbarkeitsstudie wurde dazu erstellt. Die versprochene Infrastruktur ist noch nicht mal in Planung, etc. Teilweise wurden die versprochenen Standards von den Verantwortlichen gar nicht verstanden.
Das Ganze ist also ein rechter Hohn, und eine gewaltige Täuschung, wenn nicht Lüge, der Türkei gegenüber den Kreditgebern. All die Auflagen, denen sie zugestimmt haben, wurden praktisch nicht erfüllt. Der Bericht beschönigt nichts, was umso erstaunlicher ist, wenn man die Auftraggeber im Blick hat.
Nun gut. Also Rückzug auf ganzer Linie? Von wegen. Bei uns in der Schweiz hat es mehrere grosse Firmen, die da grosse Geschäfte machen wollen mit dem Damm. Das Frechste an der ganzen Sache: Sie haben Risikogarantien vom Staat bekommen. Das finde ich einfach unverschämt! Wir Steuerzahlen decken schlussendlich das Risiko, dass die Türkei nachher nicht zahlt, wenn sie dann mal tatsächlich den Staudamm gebaut hat, der den Nachbarländern das Wasser abgräbt und eben einmalige historische Bauten verschwinden lässt, ganz zu schweigen von der Bevölkerung, die vertrieben wird.
Es ist ja schon schlimm genug, wenn es schweizer Firmen gibt, die in altbewährter Manier nur ans Geld denken, so wie sie das schon immer gemacht haben. Das Empörendste ist, dass der schweizer Staat dazu Garantien abgibt.
Wenn die drei oben genannten Länder jetzt nicht aussteigen, dann machen sie sich grösster moralischer Schandtaten schuldig. Und immer im Hinterkopf haben: Die Türkei möchte der EU beitreten.... mit diesem Drittwelt Level an Administration, Politik, etc.
Ich bin sehr wütend deshalb
Das Ganze ist also ein rechter Hohn, und eine gewaltige Täuschung, wenn nicht Lüge, der Türkei gegenüber den Kreditgebern. All die Auflagen, denen sie zugestimmt haben, wurden praktisch nicht erfüllt. Der Bericht beschönigt nichts, was umso erstaunlicher ist, wenn man die Auftraggeber im Blick hat.
Nun gut. Also Rückzug auf ganzer Linie? Von wegen. Bei uns in der Schweiz hat es mehrere grosse Firmen, die da grosse Geschäfte machen wollen mit dem Damm. Das Frechste an der ganzen Sache: Sie haben Risikogarantien vom Staat bekommen. Das finde ich einfach unverschämt! Wir Steuerzahlen decken schlussendlich das Risiko, dass die Türkei nachher nicht zahlt, wenn sie dann mal tatsächlich den Staudamm gebaut hat, der den Nachbarländern das Wasser abgräbt und eben einmalige historische Bauten verschwinden lässt, ganz zu schweigen von der Bevölkerung, die vertrieben wird.
Es ist ja schon schlimm genug, wenn es schweizer Firmen gibt, die in altbewährter Manier nur ans Geld denken, so wie sie das schon immer gemacht haben. Das Empörendste ist, dass der schweizer Staat dazu Garantien abgibt.
Wenn die drei oben genannten Länder jetzt nicht aussteigen, dann machen sie sich grösster moralischer Schandtaten schuldig. Und immer im Hinterkopf haben: Die Türkei möchte der EU beitreten.... mit diesem Drittwelt Level an Administration, Politik, etc.
Ich bin sehr wütend deshalb
sirano - 16. Mär, 23:22
