Raucher sind Kindsköpfe geblieben
Die letzte Samstagsausgabe unseres Magazins enthielt einen guten Artikel über die Raucher, den ich deshalb geküzt hier wiedergeben möchte, sozusagen als Archiv.
Es geht um Raucher und ihre Ausreden, weshalb sie gegen Rauchverbote in öffentlichen Plätzen und Räumen sind.
Der Autor stellt erstens fest, dass Raucher Kritik generell nicht vertragen und mit unsinnigsten "Argumenten" zu kontern versuchen, z.B. "Wir wollen keine Verbotsgesellschaft". Hierzu der Autor: Das könnten auch die Räuber und Verkehrssünder sagen, denn stehlen und Tempolimiten überschreiten ist auch verboten.
Zweitens meint der Autor, es sei naiv, Rücksicht von jemandem zu erwarten, der sich selber nicht schont. Und hier liegt der Knackpunkt. Der Autor findet, dass das unreife Verhalten (d.h. keine Rücksicht zu nehmen) daher kommt, dass der Mensch normalerweise in seiner Pubertät anfängt mit Rauchen. Das ist die Zeit der Abnabelung, wo man ganz sicher anders sein will als die Spiesser und meint, alles besser zu wissen. Das gehört zum Erwachsenwerden und ist so ok, aber eines Tages sollte diese Phase überwunden sein. Für einen erwachsenen Menschen ist das Rauchen in Gegenwart anderer genauso inakzeptabel wie stehlen, Scheiben einschlagen oder betrunken rumgrölen.
Deshalb ist es für eine Gesellschaft, die sich selber ernst nimmt, nicht möglich, Raucher zu dulden. Denn Rauchen stört die Nichtraucher und muss deshalb verboten werden. Es hat ja jeder das Recht auf saubere Atemluft, dies sollte wohl selbstverständlich sein. Das Lieblingsargument "Eigenverantwortung" kann hier nicht ziehen. Noch dümmer ist jedoch das Argument, Ex-Raucher seien die schlimmsten Nichtraucher. Darin liegt gemäss dem Autor, der auch mal geraucht hat, nicht mal der Ansatz eines Arguments.
Wenn es also Raucher mit gutem Zureden nicht schaffen, sich bewusst zu machen, dass sie andere stören, muss man sie halt per Gesetz daran erinnern, dass sie nicht allein auf dieser Welt sind
Es geht um Raucher und ihre Ausreden, weshalb sie gegen Rauchverbote in öffentlichen Plätzen und Räumen sind.
Der Autor stellt erstens fest, dass Raucher Kritik generell nicht vertragen und mit unsinnigsten "Argumenten" zu kontern versuchen, z.B. "Wir wollen keine Verbotsgesellschaft". Hierzu der Autor: Das könnten auch die Räuber und Verkehrssünder sagen, denn stehlen und Tempolimiten überschreiten ist auch verboten.
Zweitens meint der Autor, es sei naiv, Rücksicht von jemandem zu erwarten, der sich selber nicht schont. Und hier liegt der Knackpunkt. Der Autor findet, dass das unreife Verhalten (d.h. keine Rücksicht zu nehmen) daher kommt, dass der Mensch normalerweise in seiner Pubertät anfängt mit Rauchen. Das ist die Zeit der Abnabelung, wo man ganz sicher anders sein will als die Spiesser und meint, alles besser zu wissen. Das gehört zum Erwachsenwerden und ist so ok, aber eines Tages sollte diese Phase überwunden sein. Für einen erwachsenen Menschen ist das Rauchen in Gegenwart anderer genauso inakzeptabel wie stehlen, Scheiben einschlagen oder betrunken rumgrölen.
Deshalb ist es für eine Gesellschaft, die sich selber ernst nimmt, nicht möglich, Raucher zu dulden. Denn Rauchen stört die Nichtraucher und muss deshalb verboten werden. Es hat ja jeder das Recht auf saubere Atemluft, dies sollte wohl selbstverständlich sein. Das Lieblingsargument "Eigenverantwortung" kann hier nicht ziehen. Noch dümmer ist jedoch das Argument, Ex-Raucher seien die schlimmsten Nichtraucher. Darin liegt gemäss dem Autor, der auch mal geraucht hat, nicht mal der Ansatz eines Arguments.
Wenn es also Raucher mit gutem Zureden nicht schaffen, sich bewusst zu machen, dass sie andere stören, muss man sie halt per Gesetz daran erinnern, dass sie nicht allein auf dieser Welt sind
sirano - 8. Jun, 23:03
