Inder als IT Spezialisten in Europa
Man soll ja offen sein für Neues, keine Frage. Die Welt dreht sich, und wir drehen uns mit, ob wir wollen oder nicht.
Nun haben ja viele Firmen nicht nur ihre Call Center, sondern auch ihre IT service lines nach Indien verlegt, denn dort kosten die sehr gut ausgebildeten Leute nur ein Viertel oder so.
Ja, aber haben die alles berücksichtigt in ihrer Berechnung? Ich glaube nicht. Ich bin überzeugt, dass die ganze Auslagerung von IT, Buchhaltung und Kundendienst nach Indien ein Fehlentscheid war.
Erstens der Kulturunterschied. Inder mögen noch so gut ausgebildet sein, sie sind aber dazu erzogen, zu gehorchen und nicht zu hinterfragen. Das kann ganz schön ins Auge gehen.
Inder, die bei uns eine gewisse Zeit verbringen, um die Firma kennenzulernen, sind hier einsam und unglücklich und entsprechend demotiviert. Es gibt fast keine Möglichkeit, diese Leute bei uns zu integrieren, sie sprechen nur englisch, sind zurückhaltend, wollen nur indisch essen und sind sehr unsicher und scheu. Am liebsten bleiben sie unter ihresgleichen, ich glaube, sie fühlen sich in unserer Gegenwart echt unwohl.
Dann müssen diese Leute entsprechend ausgebildet werden und brauchen allerlei Spezialspesen, sei es daheim wie hier.
Es fehlt ihnen auch das Verantwortungsgefühl, sie sind ja nur extern. Wenn etwas falsch verbucht ist, wenn ein System nicht mehr richtig läuft, nachdem sie es manipuliert haben und einen Fehler machten, was stört sie das? Sie wurden nicht dazu ermuntert, Verantwortung zu übernehmen.
Billig ist nicht immer gleich besser, meist ist es andersrum. Billiger Preis ist billige Qualität. Ich prognostiziere, dass in spätestens zehn Jahren keine Firma mehr ihre Buchhaltung in Indien machen lässt und ihr Herz, nämlich die IT, wieder im Heimatland betreuen lassen wird, weil hier einfach die Leute die gleiche Sprache sprechen und sich verantwortlich fühlen. Auch wenn sie mehr kosten, unter dem Strich sind sie immer noch günstiger, wenn sie weniger Ausfälle produzieren.
Bin gespannt, ob ich recht habe.
Nichts gegen Inder und ihre Jobs, die sie dank uns bekommen (sie werden sich eh nicht jahrelang mit einem kleinen Salär zufriedengeben). Aber in einer Generation eine solche Hürde bei der Kultur zu überspringen ist sehr viel verlangt.
Nun haben ja viele Firmen nicht nur ihre Call Center, sondern auch ihre IT service lines nach Indien verlegt, denn dort kosten die sehr gut ausgebildeten Leute nur ein Viertel oder so.
Ja, aber haben die alles berücksichtigt in ihrer Berechnung? Ich glaube nicht. Ich bin überzeugt, dass die ganze Auslagerung von IT, Buchhaltung und Kundendienst nach Indien ein Fehlentscheid war.
Erstens der Kulturunterschied. Inder mögen noch so gut ausgebildet sein, sie sind aber dazu erzogen, zu gehorchen und nicht zu hinterfragen. Das kann ganz schön ins Auge gehen.
Inder, die bei uns eine gewisse Zeit verbringen, um die Firma kennenzulernen, sind hier einsam und unglücklich und entsprechend demotiviert. Es gibt fast keine Möglichkeit, diese Leute bei uns zu integrieren, sie sprechen nur englisch, sind zurückhaltend, wollen nur indisch essen und sind sehr unsicher und scheu. Am liebsten bleiben sie unter ihresgleichen, ich glaube, sie fühlen sich in unserer Gegenwart echt unwohl.
Dann müssen diese Leute entsprechend ausgebildet werden und brauchen allerlei Spezialspesen, sei es daheim wie hier.
Es fehlt ihnen auch das Verantwortungsgefühl, sie sind ja nur extern. Wenn etwas falsch verbucht ist, wenn ein System nicht mehr richtig läuft, nachdem sie es manipuliert haben und einen Fehler machten, was stört sie das? Sie wurden nicht dazu ermuntert, Verantwortung zu übernehmen.
Billig ist nicht immer gleich besser, meist ist es andersrum. Billiger Preis ist billige Qualität. Ich prognostiziere, dass in spätestens zehn Jahren keine Firma mehr ihre Buchhaltung in Indien machen lässt und ihr Herz, nämlich die IT, wieder im Heimatland betreuen lassen wird, weil hier einfach die Leute die gleiche Sprache sprechen und sich verantwortlich fühlen. Auch wenn sie mehr kosten, unter dem Strich sind sie immer noch günstiger, wenn sie weniger Ausfälle produzieren.
Bin gespannt, ob ich recht habe.
Nichts gegen Inder und ihre Jobs, die sie dank uns bekommen (sie werden sich eh nicht jahrelang mit einem kleinen Salär zufriedengeben). Aber in einer Generation eine solche Hürde bei der Kultur zu überspringen ist sehr viel verlangt.
sirano - 20. Dez, 21:28
