Das schweizer Modell im Vergleich zur deutschen Regierung
Meine deutschen Arbeitskollegen haben letzte Woche intensiv die Abstimmung vom letzten Wochenende kommentiert. Es hätte sie langfristig auch betroffen, wenn das Volk die bilateralen Verträge mit der EU quasi indirekt gekündigt hätte.
Aber das Volk ist nicht blöd, man weiss hierzulande ganz genau, woher der Reichtum stammt, von dem die meisten profitieren.
Wenn es eine solche Abstimmung in Deutschland zur EU Reform gegeben hätte, wäre sie möglicherweise wie in Irland abgelehnt worden, weil die Leute frustriert sind, nicht weil sie gegen die EU sind. Und weil sie nicht gewohnt sind, gefragt zu werden. Und das ist der springende Punkt: Wenn man dem Volk das Gefühl gibt, mitbestimmen zu können (obwohl nur eine Pharse), dann tragen sie die Regierungsentscheide mit und stehen dahinter. Das ist auch in einer Firma so, wo man Mitarbeiter bei einer neuen Struktur involviert und so viel weniger Akzeptanzprobleme hat.
Das alles kennt Deutschland leider nicht, oder zu wenig. Die Deutschen gehören ihrem Staat und sind obrigkeitsgläubiger als die Schweizer, die meinen, der Staat gehöre ihnen und dürfe auch beliebig kritisiert werden. Ein anderes Staatsverständnis, eine andere Gesellschaftsform.
Dafür haben viele Deutsche eine dezidierte Meinung, die sie gern und ungefragt ausdrücken. Während in der Schweiz Kritiker die Harmonie stören, wird in Deutschland genau das gern praktiziert. Bei einem Deutschen weiss man meist, woran man ist.
Das kommt aber in der Schweiz oft schlecht an. Die Deutschen werden oft als Herrenvolk wahrgenommen, die uns überrennen. Sie sind uns zahlenmässig sehr überlegen, so dass wir sehr sensibel sind, wenn sie uns bedrohen. Das weckt historische Ablehnung, die die Schweiz davor bewahrt hat, ein Teil Deutschlands zu werden oder uns in ein anderes Territorium einzugliedern. Warum ist das für die Deutschen wohl so schwierig zu verstehen bzw. nachzuvollziehen?
Aber das Volk ist nicht blöd, man weiss hierzulande ganz genau, woher der Reichtum stammt, von dem die meisten profitieren.
Wenn es eine solche Abstimmung in Deutschland zur EU Reform gegeben hätte, wäre sie möglicherweise wie in Irland abgelehnt worden, weil die Leute frustriert sind, nicht weil sie gegen die EU sind. Und weil sie nicht gewohnt sind, gefragt zu werden. Und das ist der springende Punkt: Wenn man dem Volk das Gefühl gibt, mitbestimmen zu können (obwohl nur eine Pharse), dann tragen sie die Regierungsentscheide mit und stehen dahinter. Das ist auch in einer Firma so, wo man Mitarbeiter bei einer neuen Struktur involviert und so viel weniger Akzeptanzprobleme hat.
Das alles kennt Deutschland leider nicht, oder zu wenig. Die Deutschen gehören ihrem Staat und sind obrigkeitsgläubiger als die Schweizer, die meinen, der Staat gehöre ihnen und dürfe auch beliebig kritisiert werden. Ein anderes Staatsverständnis, eine andere Gesellschaftsform.
Dafür haben viele Deutsche eine dezidierte Meinung, die sie gern und ungefragt ausdrücken. Während in der Schweiz Kritiker die Harmonie stören, wird in Deutschland genau das gern praktiziert. Bei einem Deutschen weiss man meist, woran man ist.
Das kommt aber in der Schweiz oft schlecht an. Die Deutschen werden oft als Herrenvolk wahrgenommen, die uns überrennen. Sie sind uns zahlenmässig sehr überlegen, so dass wir sehr sensibel sind, wenn sie uns bedrohen. Das weckt historische Ablehnung, die die Schweiz davor bewahrt hat, ein Teil Deutschlands zu werden oder uns in ein anderes Territorium einzugliedern. Warum ist das für die Deutschen wohl so schwierig zu verstehen bzw. nachzuvollziehen?
sirano - 14. Feb, 21:11
