SBB Cargo - angedrohter Streik im Tessin
Das Leben ist nicht einfach in wenig entwickelten Gegenden im Tessin. Alle möchten logischerweise am Wohlstand der Schweiz teilhaben, und dazu braucht es bekanntlich Geld.
Nun haben also die Politiker in Bern und etliche unfähige Manager ein Riesendefizit hingelegt, das letzte in einer langen Folge, wo es noch gar nie Gewinn gab.
Egal, wer nun daran schuld ist, es müssen die Arbeiter leiden, denn es werden über 100 Stellen abgebaut. Wie gehabt.
Aber die Tessiner lassen sich das nicht bieten. Ihr Pfand: die Lokomotiv-Wartegarage in Bellinzona. Die wird nun bestreikt und blockiert, so dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Ersatzteile im Rest des Landes ausgehen. Das ist sicher effizient.
Nur, sie wollen als Gegenleistung, damit sie aufhören mit Streiken, Arbeitsplatzgarantien. Sie verweisen darauf, dass in Zürich auch Schutzvorkehrungen getroffen wurden für das Personal der Swissair, als diese bankrott ging, und sie haben noch viele weitere Beispiele, die beweisen, dass sie als Randregion weniger geschützt sind und ernst genommen werden. Mag sein. Aber Arbeitsplatzgarantien? Das gibts nicht in der freien Marktwirtschaft, da müsste man schon zur Planwirtschaft zurückgreifen.
Brutal gesagt: Wer im Tessin leben will, muss in Kauf nehmen, dass er dort keine Arbeit findet, weil es halt nicht so viel hat. Ansonsten müssen wir uns ernsthaft damit beschäftigen, ob wir vielleicht dem Kommunismus beitreten wollen. Aber freie Marktwirtschaft und Arbeitsplatzgarantien, das beisst sich meiner Meinung nach. So leid es mir für die Region tut. Das Spiel heisst: Angebot regelt Nachfrage und andersrum, und es ist schon ziemlich alt.
Nun haben also die Politiker in Bern und etliche unfähige Manager ein Riesendefizit hingelegt, das letzte in einer langen Folge, wo es noch gar nie Gewinn gab.
Egal, wer nun daran schuld ist, es müssen die Arbeiter leiden, denn es werden über 100 Stellen abgebaut. Wie gehabt.
Aber die Tessiner lassen sich das nicht bieten. Ihr Pfand: die Lokomotiv-Wartegarage in Bellinzona. Die wird nun bestreikt und blockiert, so dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Ersatzteile im Rest des Landes ausgehen. Das ist sicher effizient.
Nur, sie wollen als Gegenleistung, damit sie aufhören mit Streiken, Arbeitsplatzgarantien. Sie verweisen darauf, dass in Zürich auch Schutzvorkehrungen getroffen wurden für das Personal der Swissair, als diese bankrott ging, und sie haben noch viele weitere Beispiele, die beweisen, dass sie als Randregion weniger geschützt sind und ernst genommen werden. Mag sein. Aber Arbeitsplatzgarantien? Das gibts nicht in der freien Marktwirtschaft, da müsste man schon zur Planwirtschaft zurückgreifen.
Brutal gesagt: Wer im Tessin leben will, muss in Kauf nehmen, dass er dort keine Arbeit findet, weil es halt nicht so viel hat. Ansonsten müssen wir uns ernsthaft damit beschäftigen, ob wir vielleicht dem Kommunismus beitreten wollen. Aber freie Marktwirtschaft und Arbeitsplatzgarantien, das beisst sich meiner Meinung nach. So leid es mir für die Region tut. Das Spiel heisst: Angebot regelt Nachfrage und andersrum, und es ist schon ziemlich alt.
sirano - 16. Mär, 23:34
